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Wie in einem Traum |
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In der unendlichen Leichtigkeit liegt das Sein. Wenn es darum geht Welten zu durchschreiten, braucht es keinen Kompass, kein Gehirn, nur die reine Intuition und das Wissen darum. Weltendurchschreiter sind wie Wechsler, einmal hier, einmal dort und nirgends richtig. Und doch werden sie es anders empfinden als die, die sie von außen beobachten und es für "nicht richtig" manifestieren wollen.
Auf die Frage hin, warum sie immerzu Welten wechseln, wissen sie nur vage zu antworten. Die Wahrheit liegt darin, dass sie sich bis zum Zeitpunkt der gedachten und somit gleichzeitig ausgesprochenen Frage noch keinen Fixplatz gefunden haben. Man stelle sich ein verlockendes, ein unendliches Buffet vor. Niemand wüsste so genau wo zu beginnen wäre. So ähnlich ergeht es den Weltendurchschreiter, sie haben die unendliche Auswahl vor sich und sind mitunter unschlüssig, kopflos, wechselhaft in ihren Gedanken, in welchen Kokon sie schlüpfen sollen. Es läuft ihnen nichts davon, in dem Bereich in dem sie sich befinden ist die Zeit zeitlos und lastet nicht wie Blei auf den Köpfen. Ein Tag ist wie kein Tag und eine Stunde kann sein wie ein Jahr und doch wieder nicht.
Es heißt sie suchen sich irgendwann ihren für sie bestimmten Kokon. Sind sie faul und wollen sie ein Weilchen inne halten, wird es einer sein, der ihnen ein Menschenleben lang Mühsiggang und Erholung beschert. Sind sie erholt und wollen sie sich weiterentwickeln, suchen sie sich ihren Kokon dementsprechend aus, werden lernen und den Weg weitergehen. Sind ihnen zuvor Fehler passiert, wird es ein arbeitsreicher Zwischenaufenthalt, voll Mühe und Plage. Die Lektion soll sitzen. Um weiterzukommen, gilt es nach einem Leben der Fehler vieles auszumerzen, oft mit Blut und Tränen, geleitet von der Einsicht, der Tochter der Erkenntnis. Es ist ganz wie in einem x-beliebigen Menschenleben, Fehler bremsen, Fehler machen schwach und ohne Energie. Wie Schwarze Löcher fressen sie sich in einen und nehmen viel mehr als man hat.
Wechsler, Weltendurchschreiter wissen was gemeint ist und haben jeden einzelnen Fehler dieser Welt mitunter mehrfach begangen, durchlitten und wieder abgelegt. Wie an einem Weltenbuffet. Man hört zu essen auf, wenn man satt ist, nachdem die Sättigung nicht eintritt, isst man sich quer durch, auch von dem, von dem man genau weiß, dass es einem nicht bekommen wird. So erging es den Weltendurchschreitern in ihren unzähligen Kokons, die sie Schwungrädern gleich nützten, um wieder ein angemessenes Stück des Weges weiterzukommen. Angemessen ist jeweils, was als Extrakt übrig bleibt. Sieh, dies ist dein Extrakt aus diesem Kokon, nimm ihn auf, betrachte ihn aufmerksam, nimm ihn mit und rücke vor.
Die allumfassende Liebe soll eines der wirkungsvollsten Antriebsmittel der Weltendurchschreiter sein. Nur wenn sie ihr, in ihrer reinsten Form mächtig sind, werden sie es schaffen von Kokon zu Kokon fortanzuschreiten ohne großen Schaden zu nehmen. Die allumfassende Liebe ist wie ein Energiestern in den Herzen und Händen der Wechsler, wenn sie den Energiestern halten, leben sie nicht nur für sich, sondern für viele die noch fern sind von dem Licht und weisen ihnen den Weg, von dem keiner, wirklich keiner sagen kann, wann er zu Ende ist.
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