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Kraftorte in Wien E-Mail

aboutpixel_de_satyros_vienna_kraftorte.jpg"Kraftorte in Wien" heißt mein neuestes und bereits zweites Buch in diesem Jahr. Es liegt demnächst im Buchhandel auf. Leider ist mir letztens ein kleines Missgeschick passiert. Ich habe die Freiexemplare nicht angenommen und wieder per Post zurückgehen lassen. Woher soll ich auch wissen, dass der Absender Media Logistic in Wirklichkeit meinen geistigen Output enthält, nämlich die "Kraftorte in Wien".

Davon abgesehen hätte ich quer durch den achten Bezirk latschen müssen und mit einem schweren Paket wieder retour. Dabei bilde ich mir ein, dass ich es dem Verlag mitgeteilt hätte, man möge mir die Bücher in die Firma schicken. Das Cover ist bereits auf dieser Homepage unter "Bücher" zu sehen. Optisch wird es, dank der hervorragenden Fotografien von Robert Bouchal, das schönste meiner Bücher sein. Das Original blieb mir bisher zwar noch verwehrt, aber wenn es so ist wie die Fahnen die ich bereits in Händen hatte, dann wird es einfach wunderhübsch. Und mit extrem gescheiten Inhalten natürlich. Ich wundere mich manchmal selbst, was man so alles zusammenschreiben kann.

So ungefähr ab Oktober müssten dann auch die Medien allmählich auf das Buch aufspringen. Gute Aussichten veröffentlicht zu werden habe ich naturgemäß im KURIER bei Peter Pisa und im "Leben" bei Michael Hufnagl. Bei NEWS erwarte ich mir auch gute Chancen und eventuell noch im Radio. Mal sehen was so kommt und wie wir es verwerten können. Hängt natürlich auch vom Verlag und seinen hoffentlich guten Kontakten ab. Vom Thema her wäre es ausgezeichnet verwertbar.

Es gibt Menschen denen ein nahezu legendärer Ruf voraus eilt. Konkret geht es um "den schönen Manfred", den ich in ungefähr vier Wochen kennenlernen werde. Er wird sozusagen momentan im Grundkurs des Yoga bebrütet und ausgebildet und wird in ungefähr vier Wochen zum Hauptkurs stoßen und mich dann von seiner offensichtlich nicht enden wollenden Schönheit überzeugen oder auch nicht. Wobei auch Elisabeth, die Trainerin, meint er wäre ein "schöner Manfred". Dabei wollte ich schon nicht mehr daran glauben, dass er zu uns stößt, denn avisiert war er schon vor vielen Monaten. Vergeblich bisher. Somit wird die Yoga-Bastion der Männer um ein Beauty-Element aufgewertet, denn zur Zeit bin ich als alleiniges Faktotum umringt von Frauen, aber das wäre ich ohnehin aus meiner Kindheit und Jugend gewöhnt.

Schönheit soll ja grundsätzlich auch ein subjektives Empfinden sein. Lassen wir uns also überraschen, wir lesen an dieser Stelle in rund vier Wochen mehr.

Im heutigen Gespräch stieß, rein gesprächstechnisch natürlich, zum "schönen Manfred" alsbald ein "schöner Ewald", der es liebt wie ein Pfau zu gockeln und durchaus auch imstande ist seine Bauchmuskeln zu präsentieren. Der "schöne Ewald" bleibt uns allerdings im Yoga verwehrt, er dürfte von unserer Existenz noch nichts wissen. Es besteigt mich zunehmend die Vorstellung, sehr bald in einer Yoga-Gruppe zu sein, umringt von bewundernden Blicken meiner Yoga-Partnerinnen in Richtung des Neuzuganges. Dazu werde ich mir einen Tick einfallen lassen um die Blicke alsbald wieder genau so rasch auf mich zu ziehen, wie ich sie zuvor verlor. Zurück zum Ernst der Geschichte. Yoga ist ein Tun, voll der Konzentration und es werden selbstverständlich keinerlei Blicke ausgetauscht und das wird vermutlich auch in Zukunft so sein. Aber ich werde es klammheimlich beobachten und  selbstverständlich mitteilen.

Hatte ich schon erwähnt, dass ich eine Yoga-Pause von ungefähr acht Wochen machte und es heute wesentlich weniger quälerisch war als erwartet? Ich gebe allerdings sehr gerne zu, dass ich die Übungen nach dem Schulterstand, ausfallen ließ. Ich war einfach noch nicht so weit mich den üblichen Erstickungsanfällen hinzugeben, weil ich vor lauter Bauch und Doppelkinn in der Atmung so sehr blockiert bin, dass ich wie soeben erwähnt, zu ersticken drohe.

Übrigens Andreas Wabl, den grünen Politiker, erkennt man in der U-Bahn sofort. Es gibt vermutlich keinen zweiten Mann in Österreich mit so einer extremen Schwammerl-Naturwelle. Die ist offensichtlich zeitlos und hält auch ohne "3-Wetter-Taft", am Wabl-Gesicht selbst nagt der Zahn der Zeit, wie an jedem anderen auch. Und seinen Bewegungen ist eindeutig anzusehen, dass er kein Yoga-Jünger ist.