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Haben Sie heute schon geschrieben? Naja, diese Kurzgeschichte die Sie täglich runterhacken. Mal lustiger, mal weniger. Und haben Sie heute schon? Was? Sie hatten bis jetzt keine Zeit? Was reißt Sie denn so herum, mitten im Sommer in der nicht oder kaum vorhandenen sommerlichen Hitze??
Ach, Yoga? Was Sie nicht sagen. Sie machen so etwas? Stunden ruhig sitzen, gleichmäßig, geschult, atmen. Vielleicht einschlafen und wieder aufwachen. Nein? So läuft Ihre Yoga-Stunde nicht ab? Was? Sie werden von ihrem Teacher Elisabeth geschliffen? So richtig wie beim Militär? Warum tun Sie sich das denn an, vor allem jetzt im Sommer. Muss ja grässlich heiß sein. Schwitzen Sie da nicht? Doch? Na müssen Sie ein eingefleischter Masochist sein. Sowas soll es ja geben habe ich schon gehört.
Und wegen dem Yoga sind Sie nicht zum Schreiben gekommen? Ritterspiele machen Sie auch? Sind denn die so zeitaufwändig? Nein? Dann wundert es mich erst recht, wenn sie nicht mehr regelmäßig zum Schreiben kommen.
Ist der Abfluss eigentlich schon wieder frei? Fein, alle Verstopfungen beseitigt. So ist es gut. Eine Wohnung soll ja schließlich funktionieren und nicht verstopft sein. Schließlich zahlt man ja auch jede Menge Miete - finden Sie nicht?
Werden Sie heute zum Schreiben kommen? Wissen Sie noch nicht? Ach, Sie machen es aber spannend. Seit ich Ihnen sagte, dass ich ein treuer Stammleser ihrer Homepage bin, seit dem kommt es mir so vor lässt der tägliche Fluss Ihrer literarischen Ergüsse etwas nach. Ich sehe bereits Trockenheit, Sand, Dünen, gähnende Langeweile vor mir. So weit wollen Sie es keinesfalls kommen lassen? Gut, dann muss ich mich ja nicht fürchten und sehe gestärkt der Zukunft entgegen.
Bleiben Sie mir gewogen und denken Sie wieder mal in einer ihrer Kurzgeschichten, vulgo Blogs, an mich und stricken Sie mich in die eine oder andere Geschichte ein. Ich mag das sehr gern. Dann sprechen mich immer alle Nachbarn darauf an, klopfen mir auf die Schulter und zeigen ihre Laptops mit Ihrer Homepage den anderen Nachbarn die über kein Internet verfügen. Wissens, das ist schon auch eine tolle Werbung für Sie. Sie verdienen nichts dabei? Ja gibt es denn so etwas, dass man auch mal was kostenlos, ohne Erträge macht?? Der Mammon ist Ihnen nicht so wichtig? - Sage ich auch immer und dann frage ich mich monatlich wovon ich die Rechnungen bezahlen soll. Aber das ist wohl wieder eine andere Geschichte. Ich muss jetzt fort.
Hat mich sehr gefreut mal wieder mit Ihnen gesprochen zu haben. Und vergessens mich nicht in eine der nächsten Geschichten einzubauen.
Wiedersehen!
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