Bisher gelang es mir vor jedes Buchprojekt jemanden für Promotions vorzuspannen und so konnte ich äußerst bequem, jeweils von der ersten Reihe seitwärts, in die Mitte blicken und beobachten was sich so tat und wie sie sich machten.
Beim ersten Buch war es Rosalinde Haller die profund über sich, die Welt drüben und unser Dasein den Medien berichten konnte. Einmal machte ich mir mal den Spaß und präsentierte das Buch in einem Vortrag bei Thalia am Villacher Hauptplatz, ganz einfach, um zu sehen wie das so ist. Ich las nichts vor, sondern erzählte einerseits wie das Buch zustande kam und wie wir arbeiteten, erzählte ein bisschen über die Inhalte und ging dann auf Fragen ein. Die Präsentation war erfolgreich, jede zweite der über 20 Personen nahm sich das Buch mit. Die Filialleiterin meinte damals, 20 Personen wären ein ausgezeichneter Schnitt. Mir waren es zuwenig Leute. Aber ich war mit dem Verlauf des Abends sehr zufrieden.
Bei den "Rambo Frauen" konnte ich für Deutschland Dr. Uwe Seebacher, den Verleger, einspannen über das Buch zu erzählen, in Österreich trat eines der Opfer in Aktion. Einzig bei NEWS gab ich ein Interview und erzielte mit dem Thema zwei Seiten Output.
Bei Gerda Rogers war es wiederum sehr einfach. Einem Zirkuspferd gleich, zieht es sie auf die Bühne und sie weiß was zu tun ist. Sie arbeitet grandios für unser Buch und ihre PR. Sie ist ein absoluter Profi und zieht an unheimlich vielen Fäden gleichzeitig.
Bei den "Kraftorten in Wien" gibt es erstmals kaum jemanden den ich in die Mitte der ersten Reihe schieben könnte. Beim Fotografen hätte ich es versucht, aber zurecht meint er, dass ausschließlich ich über die Inhalte des Buches sprechen könne. Wenn ich möchte, kann mein Rutengeher, Alois Mader, involviert werden und über seine Arbeit sprechen. Am Dienstag traf ich eine Redakteurin vom KURIER zu einem Gespräch über das Buch. Am kommenden Sonntag wird darüber und über Kraftorte in Wien im allgemeinen berichtet werden. Es war eine etwas ungewohnte Rolle zum Buch befragt zu werden. Toll fand ich, dass die Redaktion von sich aus auf mich zukam, toll fand ich auch, dass die Chefin vom Sonntag, Conny Bischofberger, der Redakteurin Claudia Pröll das Buch in die Hand drückte und meinte, daraus könne man eine schöne Geschichte machen.
Am Dienstag treffen Robert Bouchal, der Fotograf, und ich Hadschi Bankhofer von Radio Wien. Auch er möchte über das Buch etwas bringen. "Kraftorte in Wien" scheinen zu interessieren.
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