|
Bis zu den Sternen |
|
|
|
Donnerstag, 10. April 2008 |
|
Es ist später Abend, ich konnte nicht schlafen und entschied mich noch einmal das Haus zu verlassen um mich zum zehn langsame Geh-Minuten entfernten Hügel auf zu machen. Ich fröstelte leicht. Mai Nächte vermögen speziell am Land noch in einem die Kälte aufsteigen lassen.
|
|
weiter …
|
|
|
Dem kleinen Tod ausgeliefert |
|
|
|
Mittwoch, 9. April 2008 |
|
Es heißt jeder Abschied ist wie ein kleiner Tod. - Manchmal ist er auch größer und schmerzhafter, oft endgültig und unumkehrbar. Dass es so ist, lernt man in einem Seminar namens "Lebens-, Sterbe-, Trauerbegleitung". Dort erfährt man viel um die Themen Leben und Sterben, die Endgültigkeit oder auch die augenblickliche Endgültigkeit.
|
|
weiter …
|
|
|
Oder doch nicht |
|
|
|
Montag, 7. April 2008 |
|
Unlängst hatte ich im Verlauf meiner ehrenamtlichen Tätigkeit im Hospiz eine Begegnung mit einem 53jährigen Mann. Er war auf Grund seiner Bauchspeicheldrüsenerkrankung dort und meinte nur lapidar, einmal müsse jeder sterben und er fürchte sich nicht vor dem Tod, wenn es vorüber wäre, dann wäre es dies eben.
|
|
weiter …
|
|
|
April, April |
|
|
|
Mittwoch, 2. April 2008 |
|
Regelmäßig zum 1. April fällt mir meine Omi ein. - Nicht dass ich sonst auf sie vergessen hätte, aber am 1. April ist sie mir immer besonders präsent, denn sie liebte es speziell an diesem Tag, ihre sie umgebenden Mitmenschen etwas zu necken.
|
|
weiter …
|
|
|
War es ein Wochenende? |
|
|
|
Montag, 31. März 2008 |
|
Sie zischt vorüber, ich blicke ihr nach und die wenigen verbleibenden Sekunden geben mir den Eindruck eine beeindruckende, ganz und gar nicht willkommene Supernova erlebt zu haben, so rasch passiert sie meinen Horizont.
|
|
weiter …
|
|
|
Anders als die Anderen |
|
|
|
Freitag, 28. März 2008 |
Dass wir ein bisschen anders sind als manch anderer, ist uns bereits mehrfach aufgefallen. Bei uns geht die Sonne nicht im Osten auf, sondern im Westen, unter geht sie hingegen im Osten. Wasser rinnt nich von oben nach unten, sondern umgekehrt. Ach was - to much fantasy.
|
|
weiter …
|
|
|
Unberechenbar |
|
|
|
Mittwoch, 26. März 2008 |
|
Es gibt Zeiten da kann man tatsächlich auf nichts wetten, weil es niemals so eintreffen will wie man es glaubt vorauszusehen. Wird man schwach und wettet doch, riskiert man "Haus und Hof" wie es so schön heißt, ohne selbiges zu haben, und ist so richtig dämlich angeschmiert.
|
|
weiter …
|
|
|
Buona Domenica |
|
|
|
Mittwoch, 19. März 2008 |
Die schöne Domenica ist weniger Thema in diesem Blog als eine mir unvergessene Jugendliebe - und diese war keinesfalls weiblich wie man eventuell nun mutmaßen würde. Müsste man die Erinnerung auf ein Geschlecht festmachen, dann war eine meiner unvergessenen Jugendlieben tatsächlich männlich. - Sieh an.
|
|
weiter …
|
|
|
Osterhasen hoppeln |
|
|
|
Dienstag, 18. März 2008 |
|
Kürzlich wurde ich von einer neugierigen, allerdings äußerst netten Kollegin befragt, was ich denn in meiner Urlaubswoche täte, sie fällt bedingt durch meine Liaison mit dem Schulsystem unmittelbar in die Osterwoche und lässt so mit sehr viel an kreativem Spielraum über. Und dieser wird freilich genützt.
|
|
weiter …
|
|
|
Ohne Worte |
|
|
|
Montag, 17. März 2008 |
Vielleicht kennen Sie das ja, es gibt Tage, an denen man am liebsten ohne Worte sein will. - Nicht ohne Gedanken, der Umwelt gegenüber ohne Worte, aber nicht sprachlos.
|
|
weiter …
|
|
|
Verrückt oder doch noch da |
|
|
|
Donnerstag, 13. März 2008 |
|
Ab welchem Zeitpunkt ist man von seinen eigenen Standpunkten verrückt oder so weit einer allgemeinen, ganz gewöhnlichen Norm entfernt, dass man spontan von seinen Mitlebenden als "verrückt" bezeichnet werden möchte?
|
|
weiter …
|
|
|
Ostern kommt |
|
|
|
Mittwoch, 12. März 2008 |
|
Glauben Sie an den Osterhasen? Also ich zumindest teilweise, denn wer soll sonst diverse Leckereien in wohl vorbereitete Nester legen. Erst unlängst bezeugte ich einer entfernten Kollegin, als sie sich ein Osterei in der Kantine kaufte und es beinahe zu Bruch ging, hätte ich es nicht heldenhaft aufgefangen, dass sie ein schlechter Osterhase wäre. - Ja, ja ... klar kann ich auch elegante Komplimente machen. Aber nicht ihr.
|
|
weiter …
|
|
|
Frühlingsgefühle |
|
|
|
Dienstag, 11. März 2008 |
|
Sie ist wieder da, die Zeit der unendlichen Gefühle. Man fühlt sich plötzlich wieder absolut beengt und will an die frische Luft. Gern wird entzückenden Nachbarn zugezwinkert. In den Spiegel smart lächelnd stellt man fest, dass es morgens bereits draußen viel heller ist als noch vor wenigen Tagen. Der Frühling ist da.
|
|
weiter …
|
|
|
Selbstvergessen |
|
|
|
Mittwoch, 5. März 2008 |
|
Wie kann es passieren, dass man in den Tag hinein lebt und auf das Atmen vergisst? In dem man zufällig einen Ersatz gefunden hat, durch den es sich auch ganz bequem leben lässt. So erging es zumindest mir in den vergangenen Tagen während der hoffentlich von der Leserschaft bemerkten Blog-Absenz.
|
|
weiter …
|
|
|
Wahnsinn |
|
|
|
Donnerstag, 28. Februar 2008 |
|
Ist nicht immer wieder der Wahnsinn mitten im Leben geparkt? Springt von dem Einen zur Anderen, lässt überall ein klein wenig seiner Substanz um sich wieder aus dem Staub zu machen. Die eingestreute Substanz wiederum vermehrt sich, wird eigenständig und wahnsinnig aufdringlich - bis zum nächsten Wahnsinnsanfall.
|
|
weiter …
|
|
|
Zum Schluss |
|
|
|
Mittwoch, 27. Februar 2008 |
Worin liegt das Geheimnis des Lebens. Was ist die Lebensaufgabe. Wo ist der Weg, das Ziel, worum geht es denn all die Jahre. Das sind Fragen die sich immer wieder, Zeitfenstern gleich, aufmachen und nachhaltige Beschäftigung bieten.
|
|
weiter …
|
|
|
Ich sag dir jetzt was |
|
|
|
Montag, 25. Februar 2008 |
|
Mitunter passiert es während eines Telefonates, dass man sich darin so sehr vertieft und ganz darauf vergisst, dass weitere 25 Ohren in der Straßenbahn anwesend sind und sich wahnsinnig darauf konzentrieren alles mit zu hören.
|
|
weiter …
|
|
|
Bauchansichten |
|
|
|
Donnerstag, 21. Februar 2008 |
|
Oft reicht es den Blickwinkel nur ein wenig zu verändern um alltägliche Dinge, Dinge die einen zwar Tag und Nacht umgeben, von einer Sekunde auf die andere, neu wahrzunehmen.
|
|
weiter …
|
|
|
Sie lebt |
|
|
|
Mittwoch, 20. Februar 2008 |
|
Und wer glaubt sie wäre tot, der irrt gewaltig. Sie atmet noch immer, knarrt gelegentlich, blubbert und spricht in den unterschiedlichsten Sprachen zu mir. Die Unterhaltung ist an und für sich eine einseitige, denn ich verstehe und spreche weder Knarrisch noch Blubberisch und kann dazu bestenfalls nicken, nicht mehr.
|
|
weiter …
|
|
|
Buchteln mit und ohne |
|
|
|
Dienstag, 19. Februar 2008 |
|
Es gibt kulinarische Knüller, die einen bereits ein Leben lang begleiten und an deren Herstellung man sich längst erprobt hat. Buchteln sind zum Beispiel so ein Ding. Was wurde ich von richtigen Hausfrauen dafür bewundert als ich erzählte, ich würde Buchteln backen können. So vernahm ich, dass ein Germteig ein Produkt der Königsklasse ist, an der Herrscharen an Hausfrauen scheitern mussten.
|
|
weiter …
|
|