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Das allererste Mal |
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Mittwoch, 12. September 2007 |
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Es gibt Dinge die vergisst man sei ganzes Leben lang nicht. Sie sind immer wieder abrufbar, in Worten, Bildern und lebhaften Erinnerungen, ganz so, als wäre es erst gestern geschehen. Der erste Kuss zum Beispiel. Wann erhielt ich den ersten romantischen Kuss oder wann gab ich ihn.
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Wie nah ist die Endlichkeit |
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Dienstag, 11. September 2007 |
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Betrachtet man manche Mitlebenden, scheinen sie ausschließlich die Unendlichkeit in ihren Visionen, die Zukunft betreffend, eingeplant zu haben. Es ist ganz so als gäbe es für alle ein Morgen, ein Übermorgen, ein Überübermorgen und so weiter. Vermutlich stellen sie sich auch nie die Frage über die Endlichkeit, denn sie leben nicht im Heute sondern in der Zukunft und dort stellt sich für sie diese Frage nicht. Die Zukunft zimmere ich mir selbst und die prosperiert und lebt, auch wenn ich jetzt kürzer treten muss, in Zukunft ist alles anders. Da habe ich Geld und Gesundheit, es geht mir gut und viel besser als jetzt.
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Verstopfte Kanäle nach oben |
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Montag, 10. September 2007 |
Seit Wochen werden fieberhaft Vorbereitungen getroffen und unter anderem wird diskutiert, ob man nun die Linden am Platz versetzen soll oder nicht, um mehr Raum für die Bühne zu schaffen. Die Polizei übte am Himmel und zwang ein Flugzeug zur Landung, warf den in den gesperrten Flugraum eingedrungenen Piloten anschließend auf den Boden des Rollfeldes. Freilich handelte es sich noch um ein Übungsszenario.
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Müde Lemminge |
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Freitag, 7. September 2007 |
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Gelegentlich bietet das Menschenleben überraschend wenig an wohltuender Abwechslung und es stellt sich einem vielleicht zurecht die Frage, ob man nicht versehentlich in der Nacht vom grüßenden Hollywood- Murmeltier gebissen wurde. Täglich der gleiche Trott, Handy läutet, morgendlicher Countdown bis zum Verlassen der Wohung. Zur Straßenbahn eilen, sich auf den Platz ganz vorn hinter dem Fahrer stellen und zum Fenster hinaus blicken. Nach zwei Stationen aussteigen, den Aufstieg zur U-Bahn wählen, einsteigen und weiterfahren. Das war es dann für eine Zeit lang und in ähnlicher Qualität geht es Minuten später weiter und weiter und weiter, bis man abends totmüde ins Bett fällt und die Augen für wenige Stunden schließt. Und wieder beginnt das ganze von vorn.
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Realityflash |
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Donnerstag, 6. September 2007 |
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Als wir vor einigen Tagen vom kleinen Flughafen abhoben, waren unsere Adern von Adrenalin und einer abenteuerlichen, jungenhaften Erwartungshaltung gesättigt. Die Wetterbedingungen waren ungünstig, starker Wind herrschte, aber wir wussten, dass wir bestes Material unterm Hintern hatten. Davon abgesehen klebten uns Fallschirme am Rücken, also was solls.
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Von Brieffreunden und anderem |
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Mittwoch, 5. September 2007 |
Neulich stellten wir uns die bedeutende Frage: "Gibt es noch traditionelle Brieffreundschaften?" Handgeschriebene Briefe, mit einer Briefmarke versehen, im Postkasten versenkt oder einem missmutigen Beamten im Postamt übergeben. Einige Tage des Transports, und so weiter.
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Quälgeister |
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Dienstag, 4. September 2007 |
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Will man sich mal so richtig quälen, kauft man sich ein Modem von DREI und versucht es zu installieren. Kann gut gehen oder auch nicht. Bei mir ging es irgendwann mal am Laptop gut und am Desktop nicht. Früher hatte ich ja INODE am PC, nachdem die aber unkooperativ wurden, trennten wir uns und DREI wurde von einer Steckkarte zu einem USB Anschluss umgetauscht. Freilich nicht ohne vorher noch rund 45 Euro Räubergebühr zu zahlen. Umgetauscht wird nicht gratis.
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Sternschnuppen |
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Montag, 3. September 2007 |
Manchmal geschehen Dinge, die einen kurzfristig über Gebühr beschäftigten, manche unter uns vielleicht sogar aus der Bahn werfen, drehen wir uns aber nach einer Zeit um und besehen das Geschehnis, bleibt oft nicht viel übrig als ein schaler Geschmack und oft nicht einmal dieser.
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Den Herbst schnuppern |
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Donnerstag, 30. August 2007 |
Kalendarisch befinden wir uns noch im Sommer, wenn man allerdings hinaus sieht, ist davon nicht viel übrig. Gut, das Außenthermometer bezeugt zumindest bis heute Morgen die von vielen geliebte Jahreszeit. Mittlerweile hat es abgekühlt und ich sitze im Park unter einem Baum und warte nur darauf, dass das erste Blatt vom Herbst abgesäbelt wird und bräunlich verwutzelt zu Boden fällt um ebendort von Microorganismen zersetzt zu werden.
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Schattengestalten |
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Mittwoch, 29. August 2007 |
Sie stehen beinahe täglich an den selben Stellen, steigen an der selben Haltestelle ein, sitzen nahezu am Platz wie gestern oder blicken mich genau so an, wie vorgestern oder am Freitag davor und steigen an der selben Haltestelle wieder aus. Die Rede ist von den zahlreichen Schattengestalten, die zwar beinahe täglich um mich herum aufgestellt sind, aber sonst kaum mit mir in Berühung kommen. Sie sind einfach nur vorhanden, wie die Wolken im Himmel oder unser aller Krokodil in ihrem Büro.
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Eine Fahrt nach Neusiedl |
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Montag, 27. August 2007 |
Heute waren wir in Neusiedl am See, im Burgenland. Ein sogenannter Tagesausflug von der Homebase Wien aus. In Wirklichkeit handelte es sich um einen Halbtagesausflug, denn unser Zug ging erst um 12 Uhr 43. Ein Zug, modernster Bauart und einer kurzweiligen Fahrzeit von nur 32 Minuten.
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Künstler Blockade |
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Freitag, 24. August 2007 |
Gelegentlich will es das Schicksal und man lernt auch mal interessante Menschen kennen, Menschen die in kürzester Zeit etwas in einer gewissen Dichte zu erzählen haben. Menschen, mit denen man schon zwischen Tür und Angel, wie es so schön heißt, unheimliche Gesprächstempi erreicht.
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Leben nach dem Büro |
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Donnerstag, 23. August 2007 |
Gibt es ein Leben nach dem Büro? Diese Frage stellt sich gelegentlich so intensiv, wie die der in Frage zu stellenden Fortsetzung nach dem Tod. Zumindest ist ein eventuelles Leben nach dem Büro etwas eigenständiger zu aktivieren als das selbe nach einem Ableben. Denkt man für gewöhnlich.
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Kompliment der Herr |
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Dienstag, 21. August 2007 |
Sagte ich schon einmal in den letzten Tagen, dass Urlaub etwas Feines ist? Dabei standen wir im Urlaub täglich um 8 Uhr auf, um ja nichts vom Tag zu verpassen. Heute während der Bahnfahrt nachhause passierte übrigens so einiges.
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Vollkommene Hingabe |
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Montag, 20. August 2007 |
Also so ein paar Tage Urlaub, das hat schon etwas. Wobei, wenn ich so genau überlege, heute hatte ich sicherlich noch einmal gute vier Stunden Arbeit an den "Kraftorten in Wien". Es galt ja die Bildtexte zu schreiben. 192 Seiten und mindestens so viele Bilder, da sammelt sich schon was an. Mittlerweile bin ich fertig und es waren in Summe stolze 12 Seiten A4, die ich in den vergangenen 3 Tagen fabrizierte.
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Apfel + Apfel = Unterschied |
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Freitag, 17. August 2007 |
Was sich wie eine mathematische Unmöglichkeit anhört, ist vielmehr als "viele Äpfel probiert, kein Vergleich" zu verstehen. Gerade in der Vergangenheit sind mir wieder einmal Äpfel entgegengekullert die in ihrer Qualität tatsächlich unvergleichlich sind und mir in Erinnerung rufen, was mir in den vergangenen Monaten unter dem Synonym Apfel so alles angedreht wurde.
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Im Ausnahmezustand |
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Donnerstag, 16. August 2007 |
Zugegeben, die Headline klingt dramatischer als es ist. Ich befinde mich in Wahrheit für fünf Tage auf Urlaub und fröne dem süßen Nichtstun. Zumindest den ganzen heutigen Tag tat ich außer schwimmen zu gehen, mich gut zu unterhalten und gut zu essen nicht viel. Morgen wird allerdings alles anders.
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Von Hochs und von Tiefschlägen |
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Dienstag, 14. August 2007 |
Das Leben hat für jeden was. Unsagbare Hochs und wenig nachgefragte Tiefs auf die man leidlich verzichten könnte, die sich aber nicht wegbitten lassen und aufdringlich um Einlass begehren, sich breit machen und einen angrinsen. "Na wie wirst Du mit mir jetzt fertig?". Am liebsten würde man sie mit einem Tritt vor die Türe setzen und noch im Flug nachrufen, "verschwinde und komme ja nie wieder".
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Feier zum 50er |
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Montag, 13. August 2007 |
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Nein, die Feier betraf natürlich nicht mich, bin ich doch vom 50er so weit entfernt wie der Herbst vom Frühling. Trotzdem oder gerade deswegen war ich eingeladen und konnte mit vielen anderen meinen Schwiegervater in spe so richtig hochleben lassen.
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Sommerfest im Schüttkasten |
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Samstag, 11. August 2007 |
Schüttkasten klingt irgendwie nach kreativem Malkasten in dem kleine Männchen regelmäßig Farbe verschütten. Der Schüttkasten ist aber ein ehemaliger Getreidespeicher und darüber hinaus vielleicht gerade noch ein bisschen Rumpelkammer für diverse Gerätschaften der Landwirtschaft. All das ist fest im Besitz des Stifts Klosterneuburg und heute ein anständiges Restaurant.
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