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Faszinierende Rückführungen E-Mail

photocase_de_maria_vaorin.jpgEs gibt Menschen, die auf der Suche nach Lösungen für ihre Probleme nichts unversucht lassen. Versagt die erste Station, Gespräche mit Freunden oder dem Beziehungsteil, versucht man es vielleicht mit einem Psychotherapeuten und wühlt fürs Erste mal in der Kindheit.

Ist man mit dem Therapeuten in der Problemwurzelsuche erfolglos, konsultiert man vielleicht eine Familienaufstellung oder jemanden der es sich auf Rückführungen versteht. Glaubt man den zahlreichen Ergebnissen, hat die Welt früher einmal ausschließlich aus Prinzen, Prinzessinnen, Edlen oder Hexen bestanden. Andere Gruppen sind mir in diversen Erzählungen kaum begegnet. Ich versuchte mich ein einziges Mal, mittels CD, in einer Autorückführung und erlebte mich als Landwirtskind, dem die Mutter sehr früh verstarb, ein äußerst liebevoller Vater versuchte das mütterliche Manko so gut wie es ihm möglich war auszugleichen. In einer späteren Sequenz, knapp vor meinem Tod in besagtem Leben, war ich umringt von zwei Söhnen mit ihren Frauen und es war eine ruhige, homogene, familiäre Atmosphäre. Aber Prinz oder Edler war ich keiner.


Unlängst meinte eine Kartenlegerin zu mir nach der Frage, welche Verbindungen ich zu Asien hätte, dass ich in meinem früheren Leben ein asiatischer Mönch gewesen wäre, der allerdings schon mit 45 Jahren verstarb. Weiters meinte sie, dass ich dadurch mit 45 Jahren einen besonderen Entwicklungsschub vor mir hätte. Seit dieser Sitzung bin ich gelegentlich auf der Suche nach dem Mönch in mir und habe ihn sicherlich schon mehrfach gefunden.


Im Verlauf einer Unterhaltung mit einer Zufallsbekanntschaft, stellte sie mir die Frage, warum sie jemals eine Rückführung machen solle. Sie sei zwar vollkommen davon überzeugt mal eine Hexe gewesen zu sein, aber sie wolle es eigentlich nicht so genau wissen. Ich entgegnete dieser Person, dass sie offensichtlich keiner Rückführung bedarf, wenn sie in ihrem Jetzt so sehr im Reinen sei.


Nun, wie viel der projizierten Rückführung von eigenen Ängsten, Wünschen und Sehnsüchten ist selbst herbeigeführt? Wie viel davon ist austauschbares Kinoerlebnis, um für kurze Zeit in fremdes Leben zu schlüpfen? Ist das erzielte Ergebnis überhaupt nachhaltig überprüfbar? Spontan fällt mir dazu Hypnose ein. Empfehlenswert wären demnach zwei Rückführungen, eine im herkömmlichen Sinn und eine weitere mittels Hypnose. Die Ergebnisse sollten deckungsgleich sein, vorausgesetzt man landete jeweils im selben Leben. Es ist nicht schwer sich rückführen zu lassen, aber unglaublich mühsam die erzielten Ergebnisse ohne weiteres anzunehmen.