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Von Teenagern umzingelt |
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Samstag, 9. Juni 2007 |
Ist es ein Zeichen meines Alters, dass sich zur Zeit Begegnungen mit Teenagern häufen? Einerseits ja, mein Umfeld altert und mit ihm seine Kinder und wenn mein Umfeld altert, stecke ich wohl mittendrin. Auch wenn es heißt, an den Kindern merkt man sein eigenes Altern und ich keine Kinder habe, da reichen wohl als Spiegel die Kinder meines besagten Umfeldes.
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Tage wie diese |
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Donnerstag, 7. Juni 2007 |
Hat es etwas zu bedeuten wenn man bereits am Morgen müde ist, tagsüber so viel Arbeit vor sich herschaufelt und sehenden Auges erkennen muss, dass man das anstehende Pensum wieder nicht schafft? Vermutlich bedeutet es, dass ich für meinen Fall wieder einmal viel zu spät schlafen ging, mich nach ungefähr vier Jahren noch immer nicht daran gewöhnt habe um 6.30 Uhr aufzustehen und tagsüber einfach nicht konzentriert genug arbeitete. Geht es noch konzentrierter? Aber es gibt auch Lichtblicke. Vorausgesetzt ich würde am berühmten Stockholm-Syndrom leiden. So entpuppen sich besagte Lichtblicke als hinterfragenswerte Ereignisse.
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Darf ich Sie bitten |
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Montag, 4. Juni 2007 |
"Darf ich Sie bitten, dass Sie auf unsere Sachen aufpassen? Sie sehen so vertrauenswürdig aus."
Ich befinde mich auf der Fahrt von Villach nach Wien, Erste Klasse, in einem Großraumwaggon und erlebe soeben eine Begegnung der bemerkenswerten Art.
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Von Trauzeugen und Versehrten |
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Sonntag, 3. Juni 2007 |
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Heissa, vergangenes Wochenende heiratete meine (Lieblings)Schwester. Ich nannte es eine Versehrtenhochzeit. Wie sollte ich sonst einen zweiten Anlauf zweier sich Liebender nennen, die knappe 41 und 47 Kärntner Winter zählen??
Die beiden waren schon einmal verheiratet, allerdings nicht miteinander. Aber ... es war eine Liebes- und keine Versorgungshochzeit, denn Gerhard, mein neuer Schwager steht mit beiden Berufsbeinen im Leben.
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Panta Rhei - alles fließt |
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Donnerstag, 31. Mai 2007 |
Es heißt, das ganze Leben ist Energie. Jeder Blick, jedes Wort, jeder Gedanke. Ein ständiger Energietransfer von einem in die Umwelt hinaus oder von der Umwelt zu einem. Es heißt auch, es gibt unterschiedliche Energie-Qualitäten. Solche, die einfach gut tun, wenn man mit ihnen in Berührung gerät und solche die in Wahrheit Energie rauben und die Balance, das persönliche Gleichgewicht spürbar durcheinander bringen.
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Der Rabe Ruby |
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Donnerstag, 31. Mai 2007 |
Hedwig eine Freundin von mir bekam unlängst einen Raben. Und weil das ganze so vergnüglich ist, verdient Ruby, so heißt das niedlich aufgeweckte Flattertier, eine eigene Geschichte. (Hedwig ich hoffe Du verzeihst mir, wenn ich manche Details nicht mehr so genau weiß oder Inhalte wesentlich ungenauer wiedergebe, als Du sie mir erzählt hast.)
Die Geschichte begann jedenfalls an einem stürmischen Tag.
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Krokodil in Sicht |
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Dienstag, 29. Mai 2007 |
Man kann es mich zwar jederzeit fragen, ich werde allerdings keine endgültige Antwort darauf wissen. "Wann bin ich zum ersten Mal auf die neunmalkluge Idee gekommen meine Chefperson "Krokodil" zu benennen?" Ich weiß es einfach nicht.
Fact ist, dass ich Personen die mich gelegentlich mit ihrem eigenen Frust überziehen und mir dabei genüsslich zusehen wie ich dabei langsam und mit hoher Wahrscheinlichkeit zu ersticken drohe, dass ich genau jene Personen exklusiv benenne. Es kommt von irgendwo und ist kaum steuerbar. Es passiert einfach.
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Wie daham ... |
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Sonntag, 27. Mai 2007 |
Achtung, er beginnt zu denken. Heute, über das Leben und den Tod.
Alter Mensch bleibt bis zum Tod zuhause, schläft ein und ist tot.
Alter Mensch hat Familie, kommt ab Stunde X zu den Kindern und lässt sich dort zutode pflegen.
Alter Mensch hat keine Familie, ist unfähig länger allein zuhause zu leben und kann sich den näheren Kontakt mit einer Pflegekraft aus der nahen Slowakei kaum vorstellen.
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Die Paradiesvögel sind gelandet |
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Samstag, 26. Mai 2007 |
Als wir zum Live Ball Cocktail im Le Meridien ankommen, gibt es schon ordentliche Beats zu hören. Coole Stimmung kündigt sich an. Blitzlichtgewitter prasselt auf uns nieder, meine Bücher zeigen offensichtlich ihre Wirkung.
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Käptn Iglo fährt U-Bahn |
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Freitag, 25. Mai 2007 |
Es heißt, in einer Wiener Linien Minute kommt die U-Bahn. Das sagt überhaupt nichts, denn Wiener Linien Minuten bleiben ewig stehen oder vergehen wie im Flug, als wäre die Dauer einer solchen gerade mal zehn Sekunden. Eine richtige Uhr signalisiert zumindest ansatzweise sowas wie Verlass, besagte Minuten auf der Wiener Linien Anzeige tun nur so als ob.
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Am Sonntag war sie noch da |
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Freitag, 25. Mai 2007 |
Letzten Sonntag kam ich hin, sie schlief die halbe Zeit. Als sie endlich wach war, stand ich an ihrem Bett und sprach sie an, setzte mich zu ihr und wir sprachen ein gutes Weilchen. Sie hatte Lust auf Kompott, ich besorgte es in der Hospiz-Küche und kam mit einer Konserve retour. Mehr Frische war leider nicht vorhanden, schließlich war es Sonntag.
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Wiener Linien |
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Donnerstag, 24. Mai 2007 |
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Ist es ein Vergnügen täglich rund 50 Minuten je Richtung mit den Wiener Linien fahren zu müssen? Grundsätzlich ist es natürlich von einem wahrlichen Vergnügen so weit entfernt wie der Eisbär vom Südpol. Für alle Nichtkenner des Südpols, es gibt dort Pinguine großer Zahl, allerdings keinen einzigen Eisbären.
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