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Brrr, wie kalt E-Mail

freak-out_aboutpixel.jpgVor wenigen Tagen galt es 22 Grad Wassertemperatur als Basis eines temporären Sommervergnügens in Kärnten anzunehmen. Nach Momenten der konsequenten Überwindung, konnte es von mir auch als ein solches bezeichnet werden und es war in der Tat ein erfrischendes, sommerliches Vergnügen.

Ich spürte förmlich im Verlauf meiner Tempi, wie sich das Bindegewebe teils neu formierte und rechnete mir so nebenbei aus, wie hoch wohl der Grad des Fatburnings ausfallen würde, wenn ich meine Soll-Körpertemperatur der Ist-Temperatur des Wassers gegenüber stelle. Ach was, verbrannt wurde vermutlich nicht viel, aber ich bekam großen Appetit auf das nächste Grillfest und den in Aussicht gestellten Eiskaffee.


Von der Größe des Pools abgesehen, hat es ausschließlich Vorteile seinen augenblicklich etwas außer Fasson geratenen Körper ausschließlich privat präsentieren zu dürfen. Das schlägt sogar Peuerbach in Oberösterreich, wo mir in Form eines engen Freundes, ein Bodydouble im öffentlichen Schwimmbad zur Seite gestellt wird.


Wer das Phänomen „süchtig machendes, kaltes Poolwasser“ schon selbst erlebt hat weiß, dass ich selbstredend immer wieder im Wasser war und meine Runden geschwommen bin. Bis zum Drehwurm, denn aufgrund des kleinen Pools schwimme ich immer im Kreis, was letztendlich auch dazu führte, dass mein rechter Schwimmarm wesentlich mehr zu tun hatte als der linke und es mir ganz so scheint, als ob ich mich nun rechts noch ein wenig mehr an Schwarzenegger und Co annäherte, während die linke Seite weiterhin dem Verfall preisgegeben blieb.


Es ist ein blanker Genuss unabhängig von diversen Anfahrtswegen zu sein und wann immer es einen gelüstet in den Pool zu, nein, natürlich nicht zu springen, ihn langsam zu beschreiten um sich solcherart an die bindegewebefestigenden Temperaturen des Wassers gewöhnen zu können. Weiters habe ich das sichere Gefühl, während meines nächsten Aufenthaltes in Kärnten mit einer silbernen, wenn nicht gar goldenen Ehrung von Seiten des Landes konfrontiert zu sein, denn die Insekten die ich todesmutig aus dem Pool rettete, werden es wohl der Landesregierung bis dahin weitererzählt haben, wie heldenhaft ich mich im Rahmen ihrer Rettung in die Fluten warf, um sie so sanft wie möglich am anderen Ende des Pools abzusetzen.


Und wer glaubt, dass nur Wiener Jugendliche in U-Bahnen, in einem Anfall geistiger Irritation, ihre Schuhe auf den Sitzen gegenüber platzieren der irrt gewaltig, denn auch Wiener Jugendliche auf der Fahrt von Kärnten nach Wien im Zug „Allegro Stradiwari“ tun selbiges.