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Ach, jetzt steckt dieses Orange Parteienorgan bereits im Internet und kontrolliert ganz genau was, wo, wann über das schöne Kärntnerland und die vielen Kleinstsonnen geschrieben wird, die jetzt alle scheinen als wären sie DER, der als Sonne vor einiger Zeit mit lautem Getöse vom Himmel gefallen ist.
Nachdem der Vorgängerblog zu einem Drittel gediehen ist, wunderschöne Überschrift, noch schönere Einleitung, sinniger Textkörper, nachdem das da stand, sollte das Vorhandene, aber noch immer Unvollendete gespeichert werden. - So wie immer. "Sie haben keine Berechtigung Texte anzulegen." Oh... gut, dass mir in den Sinn kam mit der rechten Maustaste vorher den Haupttext zwischenzusichern. Den hatte ich also noch, die wunderschöne Überschrift und die noch schönere Einleitung, das alles war im Nirvana des weiten Internets auf nimmerwiedersehen verschwunden.
Ich beginne von neuem, erinner mich noch bruchstückhaft an die Überschrift und die Einleitung, kopiere den Textkörper ein, will speichern und ein weiteres mal werde ich darauf hingewiesen, dass ich dazu keine Berechtigung besitze. Nachdem ich aber zwischenzeitlich das Datum einkopierte, hatte ich in der rechten Maustaste keinen wunderbaren Textkörper, sondern das Datum der Erscheinung. Wer mir die Berechtigung also entzog stand nicht dabei. Nachdem ich aufgab und eine neue Überschrift wählte, bereits diese über das System, rein als Versuch, zwischenspeicherte, ging es plötzlich. Also doch dieses Orange aus Kärnten. Sie dulden es einfach nicht, wenn man sich als Wahlwiener oder vielmehr europäischer Kosmopolit über Kärntner Gestirne lustig macht. Das gehört sich nicht und wird verhindert. Nicht nur in Kärnten. Dank Internet im ganzen Lande. Die Texte über Kärnten bestimmen wir, hallt es aus meinem I-Mac-Lautsprecher und ich höre gerade noch wie Landeshauptmann Dörfler von mir behauptet, dass ich ein gewaltiger Trottel sei, weil ich mich über dieses schöne Land und seine Politiker lustig mache.
Darf das denn ein Mann von diesem Format überhaupt sagen? Gab es nicht kürzlich einen Hinweis von einem Parteikollegen der meinte, ein Landeshauptmann hätte sich nicht in die Niederungen des Tagesgeschäftes zu begeben. Aber wer selbsthändig Bäume umsägt, wird wohl auch böse, aus deren Sicht, falsche Texte verhindern dürfen. Landeshauptmann Dörfler meinte außerdem, dass mir als Exil-Kärntner, als den er mich nach wie vor sieht, dass er mir jedenfalls als Exil-Kärntner das Rückkehrrecht ein für allemal entziehen könne und das gälte auch für Besuche meiner mir sehr lieben Verwandtschaft. Sie würden mich an der steirisch-kärntnerischen Grenze abfangen und sofort in einen Gegenzug setzen, auf meine Kosten natürlich. - Na wenn das so ist: Es lebe das schöne Kärnten und seine geistreichen Politiker!
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