Via eMail schwappte heute Summer Splash bis auf meinen Schreibtisch. Für alle die es nicht wissen, Summer Splash ist diese wahnwitzige Maturareise im Megarudel, wahlweise in die Türkei oder auf Ibiza. Wer noch nie bei Summer Splash dabei war, hat eindeutig etwas versäumt. Oder so ähnlich kam es mir heute zumindest kurzfristig vor.
"Hallo, ich bin jetzt schon so fett. Es ist so geil. Es ist einfach nur geil. Die ganze Zeit nur abtanzen. Ich höre meine eigene Stimme nicht mehr. Tinitus. Es ist einfach nur geil. Ich hoffe, dass ich in den nexten Tagen ein bissl was davon filmen kann. Ich wünsche euch was."
Als uns diese Zeilen erreichten, waren wir anfangs hoch erfreut, ein erstes Lebenszeichen von unserem Maturanten zu erhalten. Ein Vorzugsmaturant, angenehmer, umgänglicher Vorzeigemensch auf den man wirklich stolz sein kann. Der Stolz wurde beim wiederholten Lesen der Zeilen jedoch von etwas Ängstlichkeit abgelöst, denn er schien sich in einer einzigen großen Welle zu befinden, der er sich, so liest es sich, nicht mehr entziehen kann. Splash ...
Zahlreiche Gedanken gehen durch unsere Köpfe. Was wird er in den kommenden Tagen alles anstellen. Wird er sich in weiterer Folge noch daran erinnern können, was er in den wilden Nächten im "All Inclusive Club" so alles erlebte oder wird ein wiederholtes, morgendliches Brummen im Schädel die nächtliche Rückschau gnadenlos verhindern? Am Tag gibt es Sportmöglichkeiten hieß es. Uns schwant Böses. Sport fällt aus, weil die ausgepumpten jungen Körper nicht dazu in der Lage sich auf einem Jetski zu halten ohne von ihm runterzufallen. Splash ...
Wir fragen uns, wie wohl die Mädchen sind. Wird er zum ersehnten Baggern kommen oder sind sie so sehr in der Minderzahl, dass den meisten Jungs nur noch der Alkohol bleibt?
Wir werden es in den nächsten Tagen erfahren und fest die Daumen drücken, dass dieses Megachaos mit all den Erwartungen und Träumen für unseren Mr. Apple gut ausgeht. Splash ...
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