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Personalisten, damit meint man Menschen die im Beruf mit anderen Menschen zu tun haben, sie einstellen oder feuern, sind ein buntes Vogelvolk. Nach außen hin gerüstet mit Anzug und Kostüm, nach innen weich, herzlich, wild, mitunter hart, interessant oder grenzenlos fad. Ich kam in meinem Winterkostüm und stach von der Vogelmenge ab wie der Storch vom Spatzenvolk. - Oder so ähnlich.
Einer meiner liebsten Freunde meinte heute, ich solle ihn doch auf die STANDARD.at Sommerfeier begleiten. Dort gäbe es wunderbare Leute und vielleicht fände ich ja dort den Traum meiner Erfüllung. Grenzenloses Tun, Anerkennung, und so weiter. Dinge die mir heute immer mehr im Job verwehrt bleiben.
Der Einstieg ins Fest war langweilig und ich meinte man müsse es sich wohl erst schön saufen. Nicht meine Kultur aber die solide Basis manchen Fests. Im Zuge des Abend wurden die Leute lebendiger, ansprechender, unterhaltsamer, das Essen grandios und die Drinks immer besser.
Mittlerweile befinde ich mich im Besitz von ungefähr 6 Personalistenvisitenkarten die meinem Freund freundschaftlich verpflichtet sind und meinten ich möge mich mit Ciriculum Vitae wieder melden. Im Rahmen des gemeinsamen Konsums klang es mehr als verbindlich und reichte für wilde Abschiede.
Früher fand das STANDARD.at Fest auf einer Terrasse statt. Dies wurde mir auch für heute versprochen. Die Terrasse war letztendlich zu klein und als Ersatz gab es einen bebaumten Innenhof und eine mittelgroße, sehr alte Säulenhalle.
Höhepunkt gab es keinen aber ein fades Fest entwickelte sich zu einem halbwegs rapiden Renner. Das Essen war von MOTTO und die Jungs entsprechend verbindlich. Tja ... vielleicht auf ein Remake 2009.
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