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Von außergewöhnlichen Dingen E-Mail

n-loader_aboutpixel.jpgHabe ich doch tatsächlich geglaubt ich wäre im Mühlviertel gewesen und das auch noch lauthals publiziert, dafür etwas Schelte meiner Gastgeber eingesteckt und rasch den vorhergehenden Blog korrigiert. Peuerbach liegt im Hausruckviertel und nicht im Mühlviertel. Dachte ich es mir doch, das Hausruckviertel kam mir sogleich sehr bekannt vor, aber offensichtlich hatte ich es vergessen, kein Wunder ob der vielen Viertel. In allen anderen Bundesländern ist es wesentlich einfacher.



 

Im Schwimmbad in Peuerbach traf ich Regina, das nette und aufgeschlossene Nachbarmädel meiner Gastgeber. Mittlerweile ist sie auch schon stolze 17 und der einzige weibliche Elektrikerlehrling weit und breit. Und ich bin stolz darauf sie zu kennen. Regina meinte sie wären ursprünglich zu zweit gewesen, aber das andere Mädchen bekam ein Kind und musste aus der Lehre ausscheiden. Jetzt ist Regina in alleiniger Herrschaft, äh ... Frauenschaft und schupft ihre Lehre perfekt. Eine coole Person.

Leider musste ich zum Wochenende zur Kenntnis nehmen, dass meine Banane nicht die größte ist. Astrids Pflanze sticht meine bei weitem aus. Wer nun glaubt der Anblick war entmutigend, der irrt gewaltig, ich habe mir die Zielvorgaben geistig notiert, dünge und gieße meine Banane ab heute was das Zeug hält. Der einzige Trost der mir bleibt ist jener, dass meine Bananenpflanze zumindest im Unternehmen wo sie steht die stattlichste ist und mich hervorragend verdeckt. Ach, da gibt es ja noch etwas. Astrids Banane hat tatsächlich auch noch ganz kleine Bananen-Früchte und eine weitere Blüte. Spätestens bei diesem Anblick kniete ich vor Astrid nieder und deutete einen tiefergebenen Fußkuss an. Ich fand in ihr die Meisterin der Banane.

Was kann einem mehr Aufregung verschaffen als eine Spinne unter der eben erst zurückgeschlagenen Bettdecke. - Vor allem wenn man sie danach nicht mehr zu Gesicht bekommt. Mir fällt dazu keine Steigerung ein, außer die einer noch auffälligeren Größe oder noch genialer, eine Spinne die sich mindestens genauso erschreckt und den Entdecker anspringt um ihn in  die Nase zu kneifen. Natürlich bildet sich dort eine Hauterhebung und wenige Wochen danach klettern daraus kleine Babyspinnen.

Bei der Rückfahrt wurden wir per Auto meisterlich vom männlichen Part unserer Gastgeber gen Wien transferiert, wobei ich als passionierter Zugfahrer feststellen musste, dass man auf der Schiene bei weitem weniger Kamikaze-Aktionen erlebt als auf Österreichs Autobahnen.
Dabei war es diesmal garnicht so schlimm.