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So ein Tag - endet im Chaos E-Mail

photocase_kallejipp_42rsb4y22.jpgJeder Tag soll dir in Erinnerung bleiben, jeder Tag so wunderschön wie heute. Spätestens jetzt sieht man im Film eine alte schlapprige LP ihre Runden drehen und wird Zeitzeuge, wie der Arm des Tonträgers ermüdet, langsam über die Rillen der LP rutscht und er am Ende derselben im Nichts hängen bleibt. Riiieeetsch. Oder wie immer man dieses über die Rillen Rutschen in einem Blog beschreiben würde. Riiieeetsch!

Bleiben wir beim Thema. Es gibt Tage an denen wird man unweigerlich von oben bis unten, von der Seite, einfach von überall und das alles manchmal gleichzeitig, mit ...  ja womit eigentlich überschüttet, beworfen? Nitsch? Mit stinkenden Gedärmen, Tage an der Sonne gut abgelegen, zuvor von Jungfrauen und Jungmännern in einem Dämmerzustand zertreten? Mit diesen Gedärmen beworfen? Oder ist man von einer Sekunde zur nächsten ein Mitkunstobjekt Cornelius Koligs und ein Teil seiner von den Braunen in Kärnten kaum gutierten Fäkalkunst geworden? Es fühlt sich an wie Toilettenteile die überall hin gehören nur nicht an den eigenen Körper.

Oder doch wieder Nitsch und statt der stinkenden Gedärme, im Austausch anlässlich des sechs Tage andauernden Fests in Prinzendorf, doch nur mit den von den bereits zitierten Jungfrauen und Jungmännern zertretenen, nicht Gedärmen, es gab ja viel mehr, es gab zertretene, faule Tomaten und in einem weiteren Bottich das selbe in Weintraubenform, also statt der Gedärme eine Anschüttung mit faulen Tomaten. Die wiederum ob des scheusslichen Gestanks unweigerlich an faule, in der Sonne gelegene, zerstampfte Gedärme oder Toilettenteile denken lassen.

Punkt, es gibt Tage an denen wird man unweigerlich angeschüttet, ob man will oder nicht, man wird nicht danach gefragt. Meist von Personen die sich einem mit "Ich bin dein Ober-Chef" oder so ähnlich vorstellen. In weiterer Folge geben sie dir zu verstehen, dass es besser wäre zu tun was sie von dir verlangen oder du giltst als Weichei, Arbeitsverweigerer, Chaot, Querulant, Querdenker, wenig brauchbare Person, als Laus, Krätze, Pestbeule, Eiterbeule, oder jemand der das gemeinsame Ziel nicht bereit ist mit zu tragen. Wie soll man einem Ober-Chef in einer Situation seiner Meinungsfindung widersprechen? Kopf einziehen? Die Meinung lauthals kund tun? Grinsen und nicken? Aufstehen und auf dessen Schreibtisch pissen? Ein golden Mittelmaß zu finden ist immer schwierig. Wir entscheiden uns für letzteres. War sowieso auffallend staubig, ganz so als wäre hier noch nie gearbeitet worden. Sogar die Pflanzen tragen gelb. Ein Wunder, dass sie nicht gegen ergebungsvolles, nickendes Plastik ausgetauscht wurden.

Lichtblick!

Ja, den gibt es. Selbst an Tagen an denen man von oben bis unten, von allen Seiten mit ...  wir wissen nicht womit überschüttet werden, schalten sich wie im Film bei Arnold Schwarzeneggers Terminator, selbsttätig sämtliche Überlebenssysteme ein und verlangen einen am Tag zuvor noch abgesagten Yoga-Besuch. Nun ist der Kopf frei und ich stelle fest, dass ich weder wovon auch immer getroffen bin, noch mein Urinat jemals als Staubbindemittel dienen musste. Alles Lug und Trug, wie man so schön in Vorderberg, im tiefen Gailtal bei Cornelius Kolig zu sagen pflegt. Alles Lug und Trug.