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Summer Splash |
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Donnerstag, 5. Juli 2007 |
Via eMail schwappte heute Summer Splash bis auf meinen Schreibtisch. Für alle die es nicht wissen, Summer Splash ist diese wahnwitzige Maturareise im Megarudel, wahlweise in die Türkei oder auf Ibiza. Wer noch nie bei Summer Splash dabei war, hat eindeutig etwas versäumt. Oder so ähnlich kam es mir heute zumindest kurzfristig vor.
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Vibrationen des Vollmondes |
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Mittwoch, 4. Juli 2007 |
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Die Polizei hasst Vollmondnächte, denn in solchen gibt es mehr zu tun als ihr lieb ist. Es scheint ganz so, als würde besagter Vollmond in so manchem menschlichen Hirn eine wahre Flut auslösen und es Dinge tun lassen, die ohne ihr wohl kaum zustande gekommen wären.
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Falscher Rindsbraten |
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Dienstag, 3. Juli 2007 |
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Mein Arbeitskollege ist so eine Art siamesischer Zwilling von mir, denn wir sitzen einander, Schreibtisch an Schreibtisch, täglich nahezu 10 Stunden gegenüber, verwachsen durch unsere Möbel. Etwas Raum zwischen uns schaffen lediglich ein paar Bücher, ein kleiner, blauer Zimmerbrunnen von Tchibo und ein Buddha aus Holz mit offenen Händen, einem gütigen Blick und etwas Blattgold am Körper.
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Ulkige Zeitgenossen |
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Montag, 2. Juli 2007 |
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Gelegentlich würde ein Aufnahmegerät und das pure eintippen und online stellen des Gehörten reichen, um eine vergnügliche, reizende Geschichte aus dem Hut zu zaubern. Ulkige, meinen Weg kreuzende Zeitgenossen sind mir dabei eine nicht versiegen wollende Quelle.
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Das Krokodil ist fort |
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Sonntag, 1. Juli 2007 |
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Was ist ein Kasperltheater ohne Krokodil noch wert? Ziehe ich meine Erinnerungen aus der Kindheit zu Rate, hege ich den entsetzlichen Verdacht, dass es im Rahmen einer unergründlichen Ordnung, so ganz ohne dem Krokodil furchtbar langweilig werden könnte.
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drei nach oben vier nach unten |
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Mittwoch, 27. Juni 2007 |
Ehe mich der U-Bahn-Zug erreicht, bin ich hinter der Wand und er kann mich nicht mehr sehen. Dann habe ich gewonnen und schaffe es ohne Minus-Punkte weiterzugehen. Schaffe ich es nicht, bekomme ich drei von diesen Punkten und muss zusehen, dass ich sie bis ich nachhause komme abgearbeitet habe, sonst wird es ein schlechter Abend der mir keine Freude macht.
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Wahnsinnsschwammerln |
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Dienstag, 26. Juni 2007 |
Es ist ungefähr sieben Uhr am Morgen, ich sitze in der U6 und höre plötzlich ein weibliches, laut erregtes:
"Muas i ma des von dem tepperten Oarschloch gfolln lossn?"
Ungefähr in dem Ton, vielleicht eine Spur gemäßigter ging es weiter, Buddha sei Dank, durfte ich wenige Minuten später umsteigen. Und ich habe mir die zwei Damen angesehen, sie sahen bei weitem nicht so aus wie sie sprachen.
Ein typischer Fall von Wahnsinnsschwammerln.
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Vom Duft alter Damen |
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Montag, 25. Juni 2007 |
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Je älter ich werde umso spürbar eigensinniger werde ich in den olfaktorischen Eigenschaften meiner Eau de Toilettes. Früher mussten es rund 10 bis 15 verschiedene Düfte sein, denn ich brauchte unbedingt Abwechslung. Heute würden mir vermutlich 5 Düfte längst reichen.
4 davon kaufe ich im Klosterladen des Schottenstifts.
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Lebensfragen |
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Samstag, 23. Juni 2007 |
Worauf kommt es im Leben an? Geht es um einen halbwegs günstigen Verlauf in dem es gilt Geld einzusammeln, sich damit Güter zu erwerben und letztendlich den Nachbarn zu zeigen was man alles hat und er nicht?
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Skype mich an |
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Samstag, 23. Juni 2007 |
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Ich stecke in der prekären Lage, weitaus mehr elektronisch kommunizieren zu wollen als es mir gestattet ist. So besitze ich auf der einen Seite ein Firmenhandy mit dem ich tunlichst private Telefonate vermeiden sollte und auf der anderen Seite einen PC und eine, zugegeben geniale, Software namens Skype, die mich rund um die Welt kostenlos kommunizieren ließe, wenn die anderen so mittäten wie es die heutige Zeit von uns verlangt.
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Und nochmals Teenager |
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Samstag, 23. Juni 2007 |
Ich blicke und das sehr gerne in mein Leben und auf das gesamte drumherum. Die Dinge die ich voyeuristisch ergründe, werden nicht selten mit einem spontanen Kommentar meinerseits belegt. "Schönes Hemd." "Coole Frisur." oder "Hey, Du bist ja heute geschminkt."
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Spaßmacher Gottes |
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Freitag, 22. Juni 2007 |
Als ich unlängst im Hotel am Stephansplatz zu einer Vernissage eingeladen war, entschuldigte die Direktorin in ihrer Ansprache, dass der Ehrengast (der Name wird später verraten) nicht kommen könne, denn durch die politischen Ereignisse sei er verhindert.
Ist die Regierung nun doch noch auseinander gebrochen? Wird Österreich von einer ausländischen Macht überfallen?
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Tote Bäume |
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Donnerstag, 21. Juni 2007 |
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So einen extremen Sturm, inklusive Gewitter, wie heute hatte ich ja sehr lange nicht erlebt. Erwerbstechnisch bedingt in Inzersdorf / Wien angesiedelt, in einem riesigen Druckzentrum, konnten wir gegen 16.45 sehr genau beobachten wie eine riesige Wand aus einem Gemisch von Wolken und heftigen Regen auf uns zukam. Frau und Herr Grafiker bezogen an den Fenstern Stellung und fotografierten den herannahenden Weltuntergang, der sich letztendlich Buddha sei Dank nicht als solcher erfüllte. Aber für gute Fotos reichte es alle mal.
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110 ml |
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Mittwoch, 20. Juni 2007 |
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Heute ist Mittwoch und Mittwoch ist, erraten, Yoga-Tag. Es wurde noch kurz versucht mich in die Freizeit abzuwerben, um den Abend gemeinsam in der städtischen Natur zu genießen, ich ließ mich freilich nicht von meinem Vorhaben abbringen, bei ungefähr 37 Grad Raumtemperatur zu schwitzen was das Zeug hält.
Während dem Yoga fiel mir übrigens ein, dass ich wieder mal 10 Stunden in der Company war, aber ich fürchte, das ist ein anderes Thema.
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Zuviel des Guten |
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Montag, 18. Juni 2007 |
Dabei nahm ich mir noch vor Beginn meiner aktuellen Beziehung vor, in dieser nicht an Gewicht zuzulegen. Denn regelmäßig wie der Kuckuck aus seiner Uhr kommt um lauthals die volle und halbe Stunde zu verkünden geschieht es, dass ich in der Beziehungskiste ein für mich verhängnisvolles Entwicklungsverhalten annehme. Entfernt erinnert es mich an einen Germteig in der Ruhephase.
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Vermisst und verloren |
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Sonntag, 17. Juni 2007 |
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In den vergangenen Tagen wurde ich zuhause immer wieder gefragt wo denn unsere Füßlinge verblieben sind. Ich konnte nur immer wieder bekräftigen, dass ich keine Ahnung hätte wo sie sind und meinte, sie würden schon wieder auftauchen. Davon abgesehen ist es mir noch überhaupt nicht aufgefallen, dass wir unsere Füßlinge vermissen.
Zugleich ist mir eine Geschichte eingefallen die eine Kollegin und ich, zugegeben, sie war auf sogenannten Glückspillen, ich nicht, vor einigen Jahren so vor uns hinsponnen.
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Ein Blick in die Zukunft |
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Freitag, 15. Juni 2007 |
Unlängst traf ich eine gute Bekannte und diese wiederum erzählte mir von einer ebensolchen, die kürzlich bei einer Kartenlegerin war. Ihre Bekannte war von der Aussagequalität der Kartenlegerin vollkommen überrascht. Meine Bekannte beschrieb sie als sehr rationalen Zahlenmenschen, den man so schnell nicht einfangen kann.
Man sieht wieder mal wie wichtig Mundpropaganda in diesem Metier ist, wir machten uns beide einen Termin mit dieser Frau aus um sie zu testen.
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Von Spatzen vertratscht |
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Donnerstag, 14. Juni 2007 |
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So ein Arbeitstag kann sich ordentlich ziehen. Vor allem wenn es darum geht ab 16 Uhr in der Company ein Fest zu feiern, dem es gänzlich an Esprit fehlt. Dabei gab es in der Vergangenheit auch solche mit Pepp und Fantasie, Feste die Spaß machten und bei denen es sich gut aushalten ließ, beinahe eine Kür.
Heute waren ausnahmsweise Fremdkörper anwesend, Personen aus anderen Abteilungen und ich hatte den Eindruck der Stallgeruch passte nicht. Das Fest kam nicht in Schwung.
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Bin ich nicht |
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Donnerstag, 14. Juni 2007 |
Ich bekenne, ich bin in einem Martriarchat aufgewachsen und mir fehlte vermutlich bis zu meinem 17. Lebensjahr jede Vaterfigur. Als ich vor wenigen Monaten über meine Väter nachdachte, war es kein Problem einen biologischen Vater festzumachen, er ist schließlich bekannt, selbst mir. Als es darum ging einen emotionalen Vater zu finden, ja da stand ich an und fand keinen. Ich tippte auf einen Onkel der mich ungefähr drei Jahre begleitete, aber seine Ex-Frau, meine Tante, meinte, er wäre nie zuhause gewesen und immer mit seinem Unternehmen beschäftigt gewesen. Sie könne beim besten Willen keine emotionale Vaterschaft seinerseits mir gegenüber erkennen. Und das glaube ich auch, denn sie verbirgt mir nichts.
Also ich bin in einem Martriarchat aufgewachsen, aber eines bin ich wirklich nicht.
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Yoga + Bauch = akute Atemnot |
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Dienstag, 12. Juni 2007 |
Ashtanga Yoga ist etwas Feines. Das heißt vielmehr hängt es von der persönlichen Dehnfreudigkeit ab, als wie fein man es im Augenblick der extremen Dehnung tatsächlich zu empfinden imstande ist. In der Regel ist es allerdings etwas Feines.
Wir schließen die Augen und konzentrieren uns auf unseren Atem.
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