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Unberechenbar E-Mail

photocase_de_yarik_6cj2g9hx2.jpgEs gibt Zeiten da kann man tatsächlich auf nichts wetten, weil es niemals so eintreffen will wie man es glaubt vorauszusehen. Wird man schwach und wettet doch, riskiert man "Haus und Hof" wie es so schön heißt, ohne selbiges zu haben, und ist so richtig dämlich angeschmiert.

 

Worum geht es eigentlich? Grundsätzlich zieht sich das elendigliche Thema quer durch die Bank. Es beginnt im Frühling, der keiner ist und seinen Cousin, den Winter machen lässt was er gerade für richtig hält. So schneit es als gäbe es kein Morgen und für viele Minuten ist Wien mitten in Amerika und wird von einem famosen Blizzard heimgesucht.

Nicht mal auf die Politik ist Verlass. Es wird gestritten was das Zeug hält, beinahe kommt es zu Handgreiflichkeiten, man reibt sich die Hände und glaubt nach seiner persönlichen Meinung, nämlich einem Votum, gefragt zu werden, aber nein, was passiert, die Streithanseln versöhnen sich und mimen gute, nein beste Freunde. Mit nur wenig psychologischer Schulung ertappt man die ehemaligen Kontrahenten dabei, wie sie einander non-verbale Hackeln ins Kreuz werfen und nicht im mindesten gewillt sind auch tatsächlich den Frieden zu leben, den sie wenige Sekunden zuvor auf den Lippen trugen. Sie tun nur so und vernichten Hunderte Wetten die auf ein Scheitern der Regierung laufen.

"Einen kurzen Moment bitte - das Gespräch kann sofort weiter geführt werden ...  einen kurzen Moment bitte - das Gespräch kann sofort weiter geführt werden ..."

Sind Träume Schäume?

Diese Nacht war die wilde Hatz hinter mir her. Es begann mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln in Wien und einer Horde Obdachloser die mich anbettelten und mir durch unmittelbaren Körperkontakt zu versehen gaben, dass sie ein NEIN niemals akzeptieren konnten. Kostenlos übertrugen sie mir dabei sämtliches Ungeziefer, das sie als Haustiere mit sich schleppten. NEIN - ich diskriminiere nicht. Wieso träume ich von aggressiven Obdachlosen??

Die Träumerei endete bei einem ehemals guten Freund, der mir seit Jahren nichts zu sagen hat und der via Träumerei verbal sprudelte wie ein Wasserfall. Was sind das eigentlich für Freunde die einem nichts zu sagen haben? Lebt wohl und begegnet mir erst wieder wenn ich meine Sinne beieinander habe und die Worte die ihr nicht aussprecht hören kann.

Unberechenbar sind die Straßenbahnen und Busse der Wiener Linien. Deshalb reiste ich heute statt der üblichen 45 Minuten ganze 60 Minuten in den Job an. Hatte ich eben länger aus dem jeweiligen Fenster zu schauen. Auf U-Bahnen ist schon eher Verlass, die kommen pünktlich oder gar nicht, aber kaum zu spät.

Warum einem am Schalter der ÖBB ein Aufpreis auf die Erste Klasse von 20,- Euro verrechnet wird und einer Dame im Abteil die erst im Zug aufzahlt nur 7,- Euro verrechnet werden, das wissen offensichtlich nur die Bundesbahnen. Darf ein Schalterbeamter den Umstand für sich behalten, dass die Karte im Zug satte 13,- Euro weniger kosten würde oder darf er es dem Kunden sagen und ihn dazu animieren diese doch im Zug zu kaufen?? Wir sind um Aufklärung bemüht und schrieben an den Pressesprecher der ÖBB.