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Innere Schweinehunde und Prominente E-Mail

verliebte_pinguine_joa77_photocase.jpgBeinahe jeden Mittwoch begegnet mir mein Innerer Schweinehund und lächelt mich freundlich an, wenn es darum geht nach einem Arbeitstag, bereits halb im Delirium befindend, mich für mein abendliches Yoga zu entscheiden. Gerade im Hochsommer stelle ich fest, dass die Momente an denen ich am Morgen aufwache und mir denke "Heissa, heute ist Yoga-Tag!" kaum mehr vorhanden sind.

Es ist immer der selbe Ablauf, ich hetze von der Firma nachhause, mache mich etwas frisch, halte etwas inne und versuche den Verlockungen meines Partners zu widerstehen, auf sein Alternativprogramm einzusteigen. Schließlich weiß ich, was ich meinem Körper schuldig bin, vor allem in Zeiten wie diesen, in denen ich mit einer Gewichtstabelle lebe und in Dreitagesabständen versuche weniger zu sein als davor.

In manchen Yoga-Stunden bin ich bereits so kraftlos, dass ich mich vom "hinaufschauenden Hund" in denselben herabschauenden winde und einigermaßen froh darüber bin, wenn meine unteren Extremitäten noch so einigermaßen mitmachen und sich nicht gänzlich von meiner Wirbelsäule verabschieden. Ich sehe mich eines Tages in zwei Hälften Yoga machen, völlig unkoordiniert und jede meiner Hälften wird die Gewissheit haben alles richtig auszuführen. Meine motivierende, konsequente und doch einfühlsame Ausbildnerin wird vor den beiden voneinander getrennten Hälften stehen und kurz unschlüssig sein, für welche sie sich entscheiden soll. Nachdem sie sich aber am Oberkörper wesentlich besser mit ihrem Gewicht, zwecks Dehnungshilfe, platzieren kann, wird sie sich für die oberen Extremitäten entscheiden und auf mich steigen, als wäre ich die erste Stufe zum Mount Everest.
 
Gestern wurde ich im Verlauf eines Events von einem Paar (Sie 28, Er 35) auf 32 - 35 Jahre geschätzt. Sehr freundlich von den beiden. Ich gehe davon aus, dass meine Yoga Stunden ihre Wirkung zeigen und ich nicht nur mittlerweile um einen Zentimeter gedehnt wurde, sondern durch die Kopfstände, die angeblich verjüngend wirken, an optischer Vitalität gewonnen habe. Mein junger Partner erledigt durch seine Begleitung den Rest und lenkt von meinem tatsächlichen Alter ideal ab. 32 - 35 sind ja wahre Disco-Werte, die sonst nur noch bei entsprechend reduzierter Beleuchtung zu erzielen sind.

Dann war da noch Markus Rogan mit seiner neuen Flamme. Ein Teflon-Paar, aber durchaus eines von der angenehmen Teflon-Sorte. Interessant fand ich diese Woche, dass sich Markus Rogan nicht in NEWS sondern in der Kronen Zeitung beziehungstechnisch gesehen outete. "Ja, wir sind jetzt ein Paar" stand in großen Lettern auf der Titelseite zu lesen. Wird wohl beiden etwas nützen. "Ja, wir sind getrennt und nur noch gute Freunde" wird wohl die Fortsetzung sein. Denn nächstes Jahr gibt es wieder eine Miss-Wahl und Missen-Spezialist Rogan wird wohl um die Halbwertszeit seiner Miss Austria wissen. Wie auch immer, sie wirkten zumindest zueinander äußerst verbindlich, wenngleich keinesfalls verliebt. - Aber was weiß man schon als Außenstehender.

Und dann begegnete mir noch eine Blondine mit Namen Sabine Mord. Zugegeben, ich habe mich trotzdem nicht gefürchtet und mir nur vorgestellt wie es bei ihr in "Bond-Manier" klingt.

Mord .... Sabine Mord. - Das hat schon was.