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Noch etwas höher. Einige Zentimeter noch und ich kann sehen was sich hinter der Mauer verbirgt. Nun machen Sie schon und strengen Sie sich an, versagen Sie nicht schon wieder. Noch etwas höher ....
So stehe ich auf den Schultern des Mannes unter mir und bitte ihn doch
endlich auf den Holzstoß zu steigen der in kleiner Höhe vor ihm
aufgebaut ist. Und trotz mehrmaliger Anstrengung vermag er es nicht
diesen zu ersteigen. Er vermag es nicht seine Füße noch 10 kleine
Zentimeter höher zu erheben, um endlich den kleinen Holzstoß zu
erklettern. Ich, mit einer Mauer vor dem Kopf, vermag es nicht mit
meinen ohnehin bereits klammen Fingern den First der Mauer zu
erreichen, um mich mit einem Klimmzug, den ich vermutlich nicht in der
Lage bin zu vollziehen, die restliche Mauer hoch zu ziehen, um alsbald
auf ihr zu stehen. Von dort oben schildere ich, was ich zu sehen in der
Lage bin.
Der Mann unter mir ächzt und bittet mich endlich wieder von ihm
abzusteigen. Ich wiederum bitte ihn, sich zusammen zu reißen um endlich
auf den kleinen Holzstoß vor ihm zu steigen. Sein Kopf wird bedrohlich
rot, seine Kappe verrutscht, sein Pullover wird von mir zertreten und
er beginnt zu schwanken. Ehe ich mich versehe, lande ich am Rücken
hinter dem Mann in der Wiese und sehe die Mauer plötzlich aus einer
gänzlich anderen Perspektive, beginne aus Atemnot zu röcheln, deute
noch mit der linken Hand er möge mir helfen, um Sekunden später mein
Bewusstsein zu verlieren.
Als ich zu mir komme, befinde ich mich in meinem Bett und weiß in der
Sekunde nicht, ob es einer meiner zahlreichen Träume war oder ob man
mich hier her brachte um mich sicher zu lagern, endzulagern. Der Mann war
mir kaum bekannt, ich gehe davon aus, dass er über Kontaktpersonen aus
meinem Handyregister meine heimatliche Liegestatt erkundigte um mich hier
endzulagern.
Ich fand mich so nah am Ziel und dieser Kerl versagte in seiner gesamten Größe. Mir war es nicht möglich, besagte Mauer zu erklimmen um ihr Dahinter zu ergründen. Was für ein schwarzer Tag. Groß und stark war zu wenig, ich brauche extra groß und meinetwegen nur halb so stark. Um gerade zu stehen brauche ich keine Stärke und wenn ich ihn vorher auf den Holzstoß klettern lasse, dann sollte es sich ausgehe, dass ich sehen kann, was sich hinter der Mauer mit den merkwürdigen Geräuschen verbirgt. Ich weiß, ich könnte auch ein Kaleidoskop verwenden, aber Kaleidoskope gibt es hier in unserer Gegend keineswegs wie Sand am Meer. So bleiben nur die Schultern von Männern, die willens sind Geheimnisse zu ergründen. Die willens sind Geheimnisse zu ergründen, ohne sie selbst je gesehen zu haben.
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